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INFORMATIONEN ZUR CAMPINGANLAGE
... sprachlos

Wie wir einem Artikel der „Mittelbayerischen Zeitung“ und dem „Regentalanzeiger“ entnehmen können, sprechen sich Bündnis 90/Die GRÜNEN für die genehmigte Campinganlage Weißenhof/Überfuhr aus. Die Ortsgruppe Nittenau Bündnis 90/ Die GRÜNEN haben sich öffentlich wie folgt geäußert:
 
…. Bezüglich des geplanten Campingplatzes Weißenhof/Überfuhr kam man einstimmig überein, aus Interesse – den sanften Tourismus zu fördern – die damalige Entscheidung der Grünen, dem Bauantrag zuzustimmen, beizubehalten. …
 
haben wir doch bisher gedacht, dass die Grünen eine politische Kraft im Land sind, die ökologische Verantwortung als Grundkonzept haben... (siehe www.BAYERN.GRUENE-PARTEI.DE | Über uns)
 
Hier kannst du testen wie GRRR ... du bist...
 
DER GRRR-O-MAT ;)
Bist du dafür, daß im Aussenbereich Bau- und Nutzungsgenehmigungen erteilt werden, ohne dass nachweislich Bedarf dafür vorhanden ist?
ja nein verrate ich nicht

Bist du dafür daß im Außenbereich, im Landschaftsschutzgebiet, im Abwassereinzugsgebiet vom FFH-Gebiet -Bau- und Nutzungsgenehmigungen erteilt werden, ohne dass eine Verträglichkeitsüberprüfung gemacht wird?
ja nein verrate ich nicht

Bist du der Meinung, es soll erst mal gebaut werden? Über Auswirkungen auf Natur und Umwelt kann man dann nachdenken, wenn Zahlen vorliegen?
ja nein verrate ich nicht

Bist du dafür, daß Kommunalpolitiker rechtlich fragwürdige Genehmigungen - auf Kosten der Natur - erteilen sollen, damit der Euro rollt?
ja nein verrate ich nicht
 
Bist du der Meinung, "Lokal denken, dann funktioniert es auch global" ist ein netter Spruch - aber Themen wie Naturschutz, Klimawandel, Gewässerschutz, Nachhaltigkeit, Artenschutz, spielen bei einer Campinganlage doch keine Rolle - schließlich sind doch Camper Naturliebhaber?
ja nein verrate ich nicht

Bist du auch der Meinung, Naturliebhabern muss alle paar Kilometer die Möglichkeit des Campens gegeben werden, damit sie die Natur in Ihrer ganzen Vielfalt genießen können?
ja nein verrate ich nicht

Bist du auch der Meinung, daß ein Zeltplatz, bei dem die Sanitären Anlagen fast ein Kilometer entfernt sind, im Grunde doch auch nichts anderes ist wie "menschliche Weidehaltung" - und die Viecher auf der Weide rennen ja schließlich auch nicht aufs Klo?
ja nein verrate ich nicht


 

 
Positionspapier Bündnis90/Grüne
DIE GRÜNEN in Bayern treten daher für folgende Grundsätze und Maßnahmen ein:
... Neuausweisung von Baugebieten sind nur zuzulassen, wenn nachgewiesen werden konnte dass der Bedarf vorhanden ist und keine Möglichkeit zur Nachverdichtung, Flächenrecycling oder Umnutzung besteht
>> ARTIKEL LESEN
ARTIKEL IM LANDWIRTSCHAFTLICHEN WOCHENBLATT 25.04.2008

Die Errichtung eines campingplatzes auf einem landwirtschaftlichen Betrieb im Außenbereich ist nicht zulässig .so ein Urteil des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs vom 20.2.2006 (Az: 1ZB05.502). Der Außenbereich sei freizuhalten .....
Hierbei handelte es sich um einen Campingplatz mit sieben Stellplätzen. Die Kläger in diesem Fall sind keine Nebenerwerbsbauern, sondern führen den landwirtschaftlichen Betrieb im Haupterwerb. Der Campingplatz sollte unmittelbar an der landwirtschaftlichen Hofstelle errichtet und als "naturnaher Campingplatz auf dem Bauernhof" betrieben werden.

Der Gerichtshof wies den Antrag zur Erteilung eines Bauvorbescheides zurück. Der Betrieb sei keine landwirtschaftliche Betätigung im Sinne von §201 (Landwirtschaft im Sinne dieses Gesetzbuchs ist insbesondere der Ackerbau, die Wiesen- und Weidewirtschaft einschließlich Tierhaltung, soweit das Futter überwiegend auf den zum landwirtschaftlichen Betrieb gehörenden, landwirtschaftlich genutzten Flächen erzeugt werden kann, die gartenbauliche Erzeugung, der Erwerbsobstbau, der Weinbau, die berufsmäßige Imkerei und die berufsmäßige Binnenfischerei.), sondern eine landwirtschaftsfremde Betätigung.
Weiter heißt es: Zwar habe die Rechtssprechung des Bundesverwaltungsgerichts eine vorsichtige Ausdehnung der Privilegierung des §35 Baugesetzbuch auf nichtlandwirtschaftliche Betriebsteile vorgenommen. Demnach könnten einzelne Betätigungen, die nach isolierter Betrachtung landwirtschaftsfremd seien, durch die betriebliche Zuordnung zur landwirtschaftlichen Tätigkeit von dieser gleichsam mitgezogen werden.
Eine solche mitgezogene Privilegierung sei jedoch auch unter Berücksichtigung des Strukturwandels in der Landwirtschaft abzulehnen, weil ein Campingplatz nicht mit dem typischen Erscheinungsbild eines landwirtschaftlichen Betriebes in Einklang stünde und ein betrieblich funktionaler Zusammenhang zwischen dem Campingplatz und dem landwirtschaftlichen Betrieb nicht erkennbar sei. Auch als sonstiges Vorhaben sei der Campingplatz unzulässig, weil er öffentliche Belange beeinträchtige


Auf www.rechtscentrum.de finden wir hierzu noch folgenden Hinweise:
- Berufungszulassung (abgelehnt);
- Campingplatz; "mitgezogener Betriebsteil" eines landwirtschaftlichen Betriebs (verneint)
- Zur (verneinten) bauplanungsrechtlichen Zulässigkeit eines Campingplatzes
   als von der Privilegierung nach § 35 Abs. 1 Nr. 1 BauGB
   "mitgezogener" Teil eines landwirtschaftlichen Betriebs.

BauGB § 35:
(1) Im Außenbereich ist ein Vorhaben nur zulässig, wenn öffentliche Belange nicht entgegenstehen, die ausreichende Erschließung gesichert ist und wenn es
1. einem land- oder forstwirtschaftlichen Betrieb dient und nur einen untergeordneten Teil der Betriebsfläche einnimmt

PRESSEMITTEILUNG 11.04.2008

Die Bürgerinitiative "Erhalt des Regentals" und eine Vertretung des Bund Naturschutz haben am Freitag den 11.04.2008 eine Kanzlei in Regensburg aufgesucht. Hier wurde ausführlich das weitere Vorgehen bezüglich der 2004 erteilten Baugenehmigung besprochen.
 
Wie ja bereits die Regierung der Oberpfalz geschrieben hat ist die Baugenehmigung rechtlich fragwürdig. Die Fachanwälte werden nun den ganzen Vorgang des Bauantrags im Landratsamt Schwandorf anfordern und entsprechende Schritte einleiten.

Banneraktion der Bürgerinitiative

15.04.2008 Die nächste Salamischeibe

Heute am 15.04.2008 baggerte die E.ON bei Überfuhr Richtung Weissenhof. Laut Aussage vom Landratsamt muss für die Größe des "Trafohäuschens" zwar keine Baugenehmigung eingeholt werden, aber aufgrund der Lage im Landschaftsschutzgebiet eine Naturschutzrechtliche Erlaubnis und die liegt nicht vor.

Die Masten sollen entfernt werden ... das ist wunderbar.
Wir sind allerdings auch der Meinung, daß hier ziemlich plan- und ziellos gehandelt wird. Sollte hier nicht irgendwann einmal den ganzen Bauvorhaben, ganz egal ob rechtlich fragwürdige Baugenehmigung, nicht genehmigte Baumaßnahmen oder nachträglich genehmigten Maßnahmen, ein Konzept zugrunde gelegt werden.

Die Trafostation wird gleich hinter der Überfuhr gebaut, da von hier aus, sowohl die Überfuhr als auch Weißenhof gespeist werden soll. Der Vorschlag von Anwohnern das Trafohäuschen unscheinbar hinter die Höfe von Weißenhof oder in das bebaute Gebiet von Überfuhr zu integrieren, wird von der E.ON abgelehnt.

Das es im Weissenhof eine noch immer bestandskräftige Baugenehmigung für eine Campinganlage gibt, wird bei diesen Überlegungen auch nicht weiter einbezogen. Dieses Bauvorhaben existiert praktisch nicht!Ein Camingplatz mit 70 Stellplätzen wäre aber im Weissenhof ein wesentlich höherer Strombedarf abzudecken, als in der Überfuhr.

22.April 2008 STELLUNGNAHME DER REGIERUNG DER OBERPFALZ
Sehr geehrte Damen und Herren,
 
wir nehmen Bezug auf Ihr o.g. E-Mail . Nach Rücksprache mit dem Landratsamt Schwandorf wurde zwischenzeitlich eine naturschutzrechtliche Erlaubnis für die Errichtung eines Trafohäuschens erteilt. Das Bauvorhaben an sich ist genehmigungsfrei und die Fortsetzung der Bauarbeiten somit zulässig. Die Entscheidung ob die Errichtung eines Trafohäuschens an dieser Stelle und in dieser Form sinnvoll ist, ist von den zuständigen Behörden nicht zu beurteilen. Diese Entscheidung trifft der Bauherr in eigener Verantwortung.
 
Mit freundlichen Grüßen.
 
Johann Bock




... die natürlichen Eigenart der Landschaft, die eben gerade in dem Nicht-
Vorhandensein von baulichen Anlagen besteht ...


GEFUNDEN BILDER VOM CAMPINGPLATZ KÖTZTING





GEFUNDEN ... werden immer mehr

... siehe im internett unter www.campride.de
Im Internet mehren sich seit 2006 die Anzeigen und Inserate für "Projekt Campingpark in Toplage", "Campride", "Campingplatz Campride", "Gewerbeobjekt Nittenau" ... auf der Suche nach Käufern, Käufern von Einzelteilen und Investoren ... In Scout 24 wird das Objekt gleich von mehreren Maklern angeboten.

Bleibt allerdings die Frage offen, was hier soooooo zukunftsweisend und einzigartig ist.

Wie man bei landwirtschaftlicher Nutzfläche mit freundlicher Unterstützung des Landratsamts Schwandorf den Kaufpreis nach oben treibt!

Vielleicht ist es ja auch zukunftsweisend wie man Stück für Stück schützenswerte Landschaft zerstört. Dies fällt aber sicherlich nicht unter den Begriff "einzigartig", denn dies scheint "Programm" zu sein.

PRESSEMITTEILUNG DES BAYERISCHEN VERWALTUNGSGERICHTSHOFS vom 19.04.2005

Baustopp für Isental-Autobahn - A 94 beschäftigt Europäischen Gerichtshof Am 19. April 2005 hat der Bayerische Verwaltungsgerichtshof (BayVGH) nach insgesamt elf Verhandlungstagen zwischen dem 15. Februar und dem 12. April 2005 mehrere Entscheidungen zur Isentaltrasse verkündet.
...
Dagegen hat der BayVGH die Verbandsklage des Bunds Naturschutz sowie die Klagen 23 betroffener Privatpersonen dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) mit insgesamt drei Fragen zur Auslegung der europäischen Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie (FFH-Richtlinie) vorgelegt. Die A 94 kreuzt mehrfach sog. potenzielle FFH-Gebiete wie die Auwälder im Isental.
... Diese wurden zwar bereits als schützenswerte Gebiete nach Brüssel gemeldet, sind aber noch nicht formell als FFH-Gebiete in die EU-Liste eingetragen. Unklar ist, wie sich dieses Zwischenstadium auf die Planung und die anhängigen Klagen auswirkt. Der EuGH hat kürzlich in einem Urteil vom 13. Januar 2005 (Az. C 117/03) der bisherigen deutschen Rechtsprechung zur Anwendung der FFH-Richtlinie bei solchen potenziellen FFH-Gebieten den Boden entzogen. Diese gemeinschaftsrechtlichen Fragen, insbesondere zum Schutzregime in potenziellen FFH-Gebieten, sind nun vom EuGH zu klären.

IST DIE BAUGENEHMIGUNG IM WEISSENHOF MIT DEN BOOTSANLEGESTELLEN, BADESTRÄNDEN UND DER UNZUREICHENDEN ABWASSERGENEHMIGUNG AUCH EIN FALL FÜR DEN EUROPÄISCHEN GERICHTSHOF?

Pressebericht 29.März 2008 "Neuer Tag"
Camping-Großprojekt stößt bei Bürgern und Anliegern auf Ablehnung
>> ARTIKEL LESEN

Pressebericht 29.März 2008 "Mittelbayerische"
Campingplatz im Landschaftsschutzgebiet? Die Baugenehmigung liegt vor, doch eine Bürgerinitiative macht dagegen mobil.
>> ARTIKEL LESEN

27.März 2008 Initiative "Erhalt des Regentals" lädt ein
am Donnerstag,
dem 27.03.2008
um 19:30 Uhr
im Gasthof Jakob
Hauptstraße 10, in Nittenau

zum Thema:
Errichtung einer Campinganlage in Weißenhof/Überfuhr, deren rechtlich fragwürdige Baugenehmigung nun umgesetzt werden soll!

>> EINLADUNG

Sehr geehrte Frau Weiss
 
Wie Sie wissen hat das Bayerische Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz die Regierung der Oberpfalz gebeten, die Angelegenheit rechtlich zu würdigen und Ihre dorthin gerichtete Eingabe zu beantworten. Nachdem uns das Landratsamt Schwandorf zwischenzeitlich über die Sache informiert hat und uns die dortigen Akten übersandt hat, kommen wir nunmehr darauf zurück und teilen Ihnen dazu Folgendes mit:
 
.... Bei der von hieraus erfolgten Prüfung der Angelegenheit sind wir zu dem Ergebnis gekommen, dass es zumindest zweifelhaft ist, ob das Vorhaben an diesem Standort rechtlich zulässig ist....
... weil das Vorhaben der natürlichen Eigenart der Landschaft, die eben gerade in dem Nicht-Vorhandensein von baulichen Anlagen besteht zuwiderläuft und dem Charakter der freien Landschaft wesensfremd ist...
... Als "sonstiges Vorhaben" im Außenbereich wäre der Campingplatz daher nicht genehmigungsfähig gewesen und auch der Vorbescheid hätte nicht erteilt werden dürfen.
>> DOKUMENT LESEN

in obiger Angelegenheit kann ich Ihnen folgendes mitteilen: Der Naturpark Oberer Bayersicher Wald wurde bauleitplanerisch im Rahmen der Anhörung der Träger öffentlicher Belange nicht gehört. Eine genaue Abgrenzung des FFH-Gebietes ist mir nicht bekannt, da das Gebiet im Landkreis Schwandorf liegt und wir zu diesen Daten keinen Zugriff haben.
 
Mit freundlichen Grüßen
Braun 
Kreisgruppe Schwandorf zum geplanten Erholungscampingplatz
Campride
Weißenhof 2
93149 Nittenau
www.campride.de
Die Bund Naturschutz Kreisgruppe Schwandorf spricht sich hiermit ausdrücklich gegen die geplante wesentliche Erweiterung der Campinganlage aus. Wir bezweifeln sehr, dass die behördlichen Genehmigungen für das Projekt, wie es unter www.campride.de beworben wird vorhanden sind. Nach unserem Ermessen ist dieses Vorhaben überhaupt nicht genehmigungsfähig.
Ausdrücklich sprechen wir uns hiermit unter anderem gegen folgende geplante Attraktionen aus:
- Aufenthaltsraum mit Schenke und Kiosk
- Hofladen und Schnittblumenverkauf
- Ferienhäuser
- Mittelalterlicher Weihnachtsmarkt, sommerlicher Rittermarkt mit Ritterturnier
- Historischer Pferdekutschenreiseweg
- Pferdeshow
- Theateraufführungen, Open Airs, Beach-Partys und andere Großveranstaltungen
 
Die Bund Naturschutz Kreisgruppe Schwandorf behält sich vor auch aktiv gegen die geplante Campinganlage, wie sie unter oben genannter homepage beschrieben ist, vorzugehen.
 
Klaus Pöhler
1. Vorsitzender
Bund Naturschutz Kreisgruppe Schwandorf

>> Bayerisches Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz