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Die Initiative "Erhalt des Regentals" hat viele Fragen,
aber bislang keine zufriedenstellenden Antworten:

Wieso ist hier eine Baugenehmigung erteilt worden, obwohl die untere Naturschutzbehörde ablehnend zu dem geplanten Campingplatz Stellung genommen hat, 7km flussaufwärts in Nittenau ein Campingplatz existiert, der nicht überlastet ist und 3 km flussabwärts ein Zeltplatz existiert, der nicht im ausgewiesenen Überschwemmungsgebiet liegt und ebenso nicht ausgelastet ist.
 
Warum hat die Baugenehmigung noch immer Bestandskraft, obwohl die Regierung der Oberpfalz festgestellt hat, dass die Baugenehmigung rechtlich fragwürdig ist.
 
Wie können sich Bürger überhaupt, geschweige denn, fristgerecht gegen diese Willkür wehren, wenn das Bauvorhaben und die Baugenehmigung trotz öffentlichen Interesses nicht bekannt gegeben wird?
 
In welcher Weise wird hier den zu erwartenden Einwirkung auf Landschaft und Natur Rechnung getragen:
Ein Graben auf dem Areal der genehmigten Campinganlage - innerhalb des Überschwemmungsgebietes wurde verrohrt. Um diese, im Überschwemmungsgebiet nicht zulässige Verrohrung nachträglich zu genehmigen, musste eine Ausgleichsfläche geschaffen werden.
Diese Ausgleichsfläche, aufgrund derer die Verrohrung im Überschwemmungsgebiet nachträglich genehmigt worden ist, wird nach Umsetzung der genehmigten Pläne der Campinganlage dann zu einem grossen Teil ein Schotterweg sein. Was für ein Ausgleich soll das sein?
 
Warum hat die Nichterfüllung der unter II Absatz 7 geforderten Pflanzungen keine Auswirkung auf die Bestandskraft einer so fragwürdigen Baugenehmigung?
Die im Plan nach Nr. 1 schriftlich und planlich dargestellten Ausgleichs-/Ersatz und sonstigen landschaftspflegerischen Maßnahmen sind innerhalb folgender Fristen vollständig durchzuführen:
- Eingrünung Campingplatz innerhalb eines Jahres nach Fertigstellung….
- Übrige Pflanzmaßnahmen innerhalb eines Jahres nach Eintritt der Bestandskraft des Baubescheides

 
Wie kann eine Campinganlage genehmigt werden, bei der die genehmigte Abwasserentsorgung nicht der genehmigten Kapazität der Campinganlage entspricht?.
 
Wie kann ein Zeltplatz, Liegewiese, Badestrand im Überschwemmungsgebiet genehmigt werden, bei dem die sanitären Anlagen, fast ein Kilometer entfernt sind?
 
Können die genehmigten 30 Parkplätze für diese Kapazität (Campingplatz mit 70 Stellplätzen und Zeltplätzen) ausreichen?
 
Ist das nicht nur eine Salamischeibe und im nachhinein schneidet man Scheibe für Scheibe von der Natur und der Lanschaft ab? II Punkt 5 der Baugenehmigung beinhaltet diesen Punkt schon:
Die ersten drei Jahre ist die Belegungszahl dem Gesunheitsamt Schwandorf schriftlich mitzuteilen
Hinweis:
Bei Vollbelegung des Platzes, die über die Kapazität hinausgeht, ist eine Nachrüstung erforderlich

 
... eine weitere Zerstörung ist vorprogrammiert, da anscheinend die mögliche Kapazität der genehmigten Anlage bei den Abwägungen nicht zugrunde liegt ...